Trauringe

FAQ - Häufige Fragen zu Trauringen

Ursprung und Geschichte von Trauringen

Das klassischste aller Symbole für eine Trauung zwischen zwei Menschen ist nach wie vor der Ehering – und das schon seit Jahrtausenden. Schon in der Antike wurde der Ehering als Symbol für unendliche Liebe, Verbundenheit und Treue symbolisiert und vor allem für eine Bindung, die für die Ewigkeit anhält. Heute sind Trauringe natürlich noch immer sehr wichtig und gar nicht mehr wegzudenken.

An welchem Finger werden Trauringe getragen und warum?

Damals  wurden die Ringe noch an der linken Hand getragen. Man ging einst davon aus, dass der linke Ringfinger eine unmittelbare Verbindung zum Herzen hat.  Ägypter und Römer trugen die Ringe demzufolge an der Hand, die am dichtesten am Herzen lag, und dadurch seinen Liebenden am nächsten ist. Zwischenzeitlich sieht das übrigens anders aus, Eheringe werden in Deutschland an der rechten Hand getragen. Linke Hand, rechte Hand?  Bitte bedenken Sie, dass der Trauring beim arbeiten, am PC, mit Werkzeug, Maschinen, beim Hände schütteln unangenehm und störend sein kann, daher nehmen sie die Hand die Ihnen angenehm ist.

 

Müssen Trauringe gleich sein?

Wer sagt eigentlich, dass Trauringe immer gleich sein müssen?

Diese Entscheidung treffen Sie als Brautpaar ganz individuell. Besprechen Sie das untereinander und finden Sie heraus, was zu Ihnen passt. Es gibt Brautpaare, denen ist es wichtig, das gleiche Modell zu tragen, damit auf den ersten Blick ersichtlich ist, dass sie zusammengehören. In anderen Partnerschaften ist es jedem selbst überlassen, einen Trauring nach seinem ganz eigenen Geschmack auszusuchen.

Welche Legierungen gibt es bei Trauringen und welche Vor- und Nachteile haben sie?

Platin: Platin ist das seltenste, qualitativ hochwertigste und reinste Edelmetall. Sie sind Allergiker? Dann sind Platintrauringe genau das Richtige für Sie. Trauringe aus Platin sind Antiallergisch und deshalb für Brautpaare mit Allergien bestens geeignet. Das besondere an Platin ist, dass selbst mit den Jahren die Ringe nicht anlaufen und so schön bleiben wie am ersten Tag. Platin hat auf Grund seiner Härte keinen Abrieb, deshalb sind Diamanten im Trauring sicher umschlossen. Es gibt fast kein besseres Material für den Trauring und Ehering, da diese zu den wiederstandfähigsten und langlebigsten Ringen gehören. Eine weitere Eigenschaft von Platin Eheringen ist, dass sie von Natur aus weiß sind. Ein großer Vorteil zum Weißgold. Diese weiße Farbe ermöglicht Farbvarianten bei Trauringen, die mit anderen Metallen nicht möglich sind.

Pt 600 (60 % reinen Platinanteil) und Pt 950 (95% reinen Platinanteil), weitere Bestandteile sind Palladium, Wolfram und Kupfer.

Palladium: Palladium gehört zu der Gruppe der Platinmetalle. Palladium ist deutlich leichter als Platin und schafft somit ein angenehmes Tragegefühl. Für Nickelallergiker ungeeignet. Jeder Ehering, unabhängig vom Material, hat ganz normale alltägliche  Gebrauchsspuren. Desweiteren überzeugt Palladium durch seine Beständigkeit der Härte und  die Farbe verändert sich nicht. Das Highlight hierbei ist das Palladium wesentlich preiswerter als Platin ist und durch den schönen Silberweißen Grauton ähnlich elegant, sowie eine hochwertige Qualität symbolisiert. Palladium lässt sich so vielseitig bearbeiten, dass wohl kaum Wünsche offenbleiben.

Pd 500 (50% reines Palladium) und Pd 950 (95% reines Palladium), der Rest ist gepaart mit Silber, Gallium, Kupfer und sonstigen Edelmetallen.

Gelbgold: Gelbgold ist eins der bekanntesten und wohl auch eines der beliebtesten Edelmetalle die es gibt. Da pures Gold zu weich für die Schmuckverarbeitung ist, werden andere Materialien wie z.B. Silber oder Kupfer hinzugefügt. Aus der fertigen „Mischung“ ist eine Legierung entstanden. Je nach dem zu welchem Anteil die Nebenmaterialien beigefügt wurden kann man die Legierung bestimmen.

333/- Gelbgold: (33,3% reiner Feingoldgehalt) Da 333/- sehr wenig Gold beinhaltet wird dies in einigen Ländern, wie Österreich oder Italien nicht als richtiges Gold anerkannt. Die niedrige Legierung hat auch zu folge, dass 333/- Gold durch die vielen Nebenmetalle schwarz anlaufen kann. Zudem ist die Legierung sehr brüchig.

585/- Gelbgold: (58,5% reiner Feingoldgehalt) Für die Schmuckproduktion ist 585/- Gold bestens geeignet. Die Legierung hat einen guten Schmelzpunkt und lässt sich gut gießen und aus härten. Zudem lässt es sich gut biegen und formen. Dadurch das über die Hälfte an Feingold in einer 585/- Legierung beinhaltet ist, ist es ein wertbeständiges und hochwertiges Material.

750/- Gelbgold: (75% reiner Feingoldgehalt) 750/- ist in Deutschland die höchste Legierung die es gibt. Von allen Legierungen lässt sich diese am besten in der Schmuckproduktion Verarbeiten. Die Legierung ist sehr beständig und Qualitativ sehr hochwertig. 750/- Gold ist für Allergiker geeignet, denn durch die hohe Legierung wird auf Nebenmetalle wie Zinn oder Nickel meist verzichtet.

Weißgold: Da es Weißgold in der Natur nicht gibt wird es ähnlich wie beim Legieren zu Weißgold an gemischt. Durch Zugabe von Platin, Palladium oder Silber wird das gelbfarbende Gold immer weißer bis es die richtige Farbe erreicht hat. Weißgold hat gegenüber Platin den Vorteil, dass es kostengünstiger, leichter und weicher ist und es dementsprechend für die Schmuckfertigung besser geeignet ist.

Silber: Silber ist ein sehr weiches, gut formbares Edelmetall das auch noch günstig zu erwerben ist. Allerdings ist es abzuraten seine Trauringe aus Silber herstellen zu lassen. Silber kann anlaufen und schwarz werden. Außerdem ist das Material so weich, dass ein schneller Abrieb nicht ausbleibt.

Was zeichnet einen Trauring von Rauschmayer aus?

Seit 1963 entstehen in der Rauschmayer Werkstatt in Pforzheim (Deutschland) edle Manufaktur Trauringe. Auch wenn in der heutigen Zeit die maschinelle Fertigung nicht mehr weg zu denken ist, werden bei Rauschmayer immer noch viele Arbeitsschritte per Hand ausgeübt. Dies gibt jedem Ring seine Individuelle Note. Rauschmayer Trauringe haben als Symbol der Liebe, des Glücks und des Vertrauens zwei Tauben in den Ring eingraviert. Es heißt wenn sich zwei Tauben gefunden haben bleiben sie ein Leben lang zusammen.

Was zeichnet einen Trauring von Gerstner aus?

Seit der Gründung im Jahr 1862 lautet das Motto von Gerstner „Der Ring fürs Leben“. Das Familienunternehmen wird nun schon in der 6. Generation geführt. Genau wie das Unternehmen Rauschmayer hat Gerstner seinen Sitz und die Werkstatt in Pforzheim (Deutschland). Jeder Ring wird immer noch per Hand gefertigt und erfüllt die allerhöchsten Anforderungen in Material, Design und Verarbeitung. Die Mitarbeiter von Gerstner geben immer Ihr Bestes damit es „Der Ring fürs Leben“ bleibt. Alle Edelmetalle die für Ihren Trauring verwendet werden, besitzen eine nachweisliche Zertifizierung des Responsible Jewellery Council (RJC). Trauringe werden von Gerstner ausschließlich in Deutschland in der eigenen Werkstatt hergestellt.

Was zeichnet einen handgeschmiedeten Trauring von Triffterer aus?

Bei Juwelier Robert Triffterer werden handgeschmiedete Ringe auf Kundenwunsch hergestellt. Jeder Ring ist ein echtes Unikat und wird für immer Ihr Individuelles Schmuckstück bleiben. Unser Goldschmied berät Sie bei der Gestaltung Ihres Trauringes z.B. welches Material, Farbe oder welche Form am besten ist.

Alle handgeschmiedeten Ringe bekommen unseren Hauseigenen Punzierungsstempel und haben somit einen Wiedererkennungswert.

Wie lange muss ich auf meinen Trauring warten?

 Es kommt immer drauf an bei welchem Hersteller Sie Ihre Trauringe bestellt haben. Wenn Sie Ihre Ringe zum Beispiel bei Rauschmayer oder Gerstner bestellt haben können Sie in ca. 14 Tage mit ihnen rechnen.

Auf Anfrage ist auch eine schnellere Fertigung der Ringe möglich, falls Sie unter Zeitdruck stehen sollten. Sollten Sie bei uns eine Hauseigene Anfertigung bestellt haben und wir ausreichend Material im Hause haben, wäre Ihr Ring am nächsten bzw. den übernächsten Tag abholbereit.

Muss ich einen Trauring von der Stange nehmen, und welche Änderungsmöglichkeiten gibt es für Trauringe?

Nein Sie brauchen Ihren Trauring nicht von der Stange zu nehmen, denn Sie können bei uns im Hause Ihren Ring nach den eigenen Vorstellungen herstellen lassen. Zudem können Sie bei uns auch mit Hilfe einer Mitarbeiterin Ihren eigenen Ring am 3D Trauring Konfigurator gestalten. An diesem können Sie das Material Ihrer Wahl aussuchen, die Legierung wählen und auch Diamanten in jeglicher Art und Größe wählen.

Allgemein kann man Trauringe in ihrer Größe verändern, dafür gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten. Wenn ein Trauring vorher noch nie geweitet worden ist und keine Diamanten beinhaltet kann man den Ring in der Goldschmiede ziehen. Wurde der Ring per Handarbeit hergestellt, besitzt eine Fuge oder wurde schon einmal geweitet, so muss der Ring an einer Stelle aufgetrennt werden und Gold wird eingesetzt und beigearbeitet.

Allerdings gibt es auch Trauringe die man in der Weite nicht mehr verändern kann. Dazu zählen zum Beispiel Ringe aus Palladium, da es ein sehr hartes Material ist können diese Ringe nur ausgetauscht und nicht verändert werden.

Qualität von Diamanten – 4C´s

Das ein Diamant Wertvoll und selten ist dürfte wohl jeden bekannt sein, doch wie lässt sich eigentlich die Qualität eines Diamanten richtig bestimmen? In jeder Branche in der mit Diamanten gearbeitet wird gibt es eine Bewertungsskala mit Vier unterschiedlichen Kriterien.

4C Diamant-Charakteristiken

Cut: Der Cut also zu Deutsch der Schliff ist das erste Bewertungskriterium der 4C Diamant-Charakteristiken. Es gibt verschiedenste Schliff Arten wie zum Beispiel der Princessschliff oder der Ovalschliff. Der bekannteste unter allen Schliffarten ist wahrscheinlich der Brillantschliff. Um das richtige „Feuer“ also das Regenbogenfunkeln in einem Diamanten zum Vorschein bringen zu können, muss er mit Fingerspitzengefühl in die richtige Form geschliffen werden wie z.B. der Brillantschliff. Erst wenn alle 57 Facetten (Kanten eines Brillanten) perfekt geschliffen sind kann er auch so wundervoll brillieren wie er sollte. Um einen Diamanten zu schleifen braucht man viel Erfahrung, Geduld und Ruhe, denn jede Facette die man schleift muss im richtigen Winkel angesetzt werden um hinterher auch die richtige Brillanz zu bekommen. Nur ein kleiner Fehler oder ein Abrutschen könnte dem fast fertig geschliffenen Brillanten zum Verhängnis werden, z.B. könnte er nicht mehr richtig brillieren. Anhand des Schliffs können Fachleute sehen ob er gut oder schlecht geschliffen worden ist.

Colour: Colour also die Farbe eines Diamanten kann sehr viel über die Qualität aussagen. Umso weißer der Diamant desto besser. Bei den 4C´s sind die Farben Alphabetisch von (D) der besten bis hin zu (Z) der schlechtesten Farbeinstufung sortiert. Die beste Farbe eines Diamanten ist „River“ (hochfeines weiß), das heißt der Diamant sollte von der Farbe her so klar sein, dass er auf einem Blattpapier nicht mehr erkannt wird. Die schlechteste Einstufung ist „Cape Yellow“ (getönt) dies bedeutet das der Diamant eine gelbe Verfärbung besitzt, die man von oben sehr leicht erkennen kann. Ausgenommen von dieser Regelung sind natürlich Farbige Diamanten.

Clarity: Clarity bedeutet ins Deutsche übersetzt Klarheit, damit ist die Reinheit eines Diamanten gemeint. So gut wie jeder Diamant hat ein paar Einschlüsse die durch z.B. eingelagerte Fremdmaterialien oder kleine Risse entstehen. Durch die Einschlüsse kann ein Diamant seine Brillanz zum Teil verlieren, da die Einschlüsse das Reflektierende Licht blockieren könnte. Je freier und reiner der Diamant von Einschlüssen ist, desto wertvoller wird das Lieblingsstück gehandelt. Dabei kommt es auch drauf an wo sich die Einschlüsse befinden, es fällt zum Beispiel kaum auf wenn der Stein einen kleinen Einschluss an der Rundiste hat im Gegensatz zu einem Einschluss in der Mitte der Tafelfacette. Den besten Diamanten besitzt man mit der Reinheit „Lupenrein“, dies bedeutet das weder im inneren noch am äußeren des Diamanten Einschlüsse sichtbar sind. Einen Lupenreinen Stein Diamanten findet man allerdings sehr selten und kommt kaum vor. Die schlechteste Reinheit wäre „P3“ dort sieht man auch mit dem bloßen Auge das große Einschlüsse vorhanden sind.

Carat: Karat ist eine Gewichts Einheit in der Diamanten und andere Edelsteine gemessen werden. Ein Karat entspricht ca. 0,2 Gramm. Im Handel wird Karat üblicherweise mit ct. abgekürzt.

Welche Gravuren sind möglich?

Wir bei Juwelier Robert Triffterer bieten Ihnen eine Reihe von verschiedenen Gravuren an. Dies ist uns dank unserer neuen Digitalen Maschinellen Graviermaschine möglich

  1. Schriftarten

Sie können bei uns aus 17 verschiedenen Gravur Schriften auswählen, wir haben sowohl ganz klassische Druckschriften als auch verschnörkelte ausgefallene Schriftarten.

  1. Symbole

Es ist uns möglich nach vorgegebenen Motiven zu gravieren wie zum Beispiel Herzchen oder Unendlichkeitszeichen. Sie können uns allerdings auch Ihr Wunschmotiv als PDF-Datei oder als Bild zukommen lassen, dass wir dann ohne Herausforderungen auf Ihr Schmuckstück gravieren können.

  1. Handschrift

Es gefällt Ihnen keine Gravur Schrift oder können sich einfach nicht zwischen den vielen verschieden Variationen entscheiden? Wie wäre es denn dann mit der eigenen Handschrift? Bei uns haben Sie die Möglichkeit Ihre ganz Persönliche Nachricht mit Ihrer Handschrift eingravieren zu lassen.

  1. Fingerprintgravur

Durch den Fingerabdruckscanner ist es uns möglich Ihren Fingerabdruck in Ihr Lieblingsschmuckstück zu Gravieren.

Wie werden handgeschmiedete Trauringe hergestellt?

Aus einem Stück Material (meist Gold) wird ein Ring gebogen der zugelötet wird sobald die Form einigermaßen Rund ist. Als nächstes wird die Form gerichtet und fehlendes Material beigearbeitet. Ist der Ring so schön wie man ihn haben möchte wird er noch richtig in Form gefeilt. Erst wenn alles passt fängt der Goldschmied an den Trauring zu schleifen. Zum guten Schluss wird der Ring poliert damit er seinen richtigen Glanz erhält.